kukuruz
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Das junge Zürcher Klavier-Ensemble Kukuruz Quartett wurde 2011 als Toypiano-Melodica-Duo gegründet und trat zum ersten Mal im Rahmen der integralen Aufführung von „Apartment House 1776“ von John Cage im Kunsthaus Zürich auf. 2014 erweiterte sich die Formation im Rahmen einer Musiktheater-Produktion von Ruedi Häusermann, um insbesondere Musik für vier „wohlpräparierte Einhandklaviere“ zu spielen. Es handelt sich also um eine aussergewöhnliche Formation, für die es kein herkömmliches Repertoire gibt. Die Musikerin und die Musiker entwickeln über längere Zeit gemeinsame Präparationen und Konstruktionen. Das Tüfteln und Basteln, das minutiöse Planen von Details nimmt einen sehr grossen Raum ein. Neben dem wohlpräparierten Tastenspiel pflegt das experimentelle Ensemble auch noch weit exotischere Disziplinen wie das Spiel auf elektrischen Zahnbürsten oder das Rückwärts-Singen von Kinderliedern und ist gerade dabei, ein Strickquartett, bestehend aus vier Paar verstärkten Stricknadeln, zu entwickeln. Das Kukuruz Quartett ist gleichermassen auf Theaterbühnen und in Konzertsälen zu Hause, hat beispielsweise eine interaktive Raum-Installation im Zürcher Radiostudio realisiert und eine Konzert-Tour durch Clubs, Bars und Bier-Brauereien in Amsterdam gespielt. 2015 wurde das Kukuruz Quartett in den Roten Salon der Berliner Volksbühne eingeladen und spielte anschliessend in einer Konzertreihe in den Zürcher Clubs Exil und Hive. 2016 folgte die Musiktheater-Produktion „piano forte“ von Ruedi Häusermann, die 15 Mal im ausverkauften Schauspielhaus Zürich gezeigt wurde und in deren Zentrum das Kukuruz Quartett stand. Ausserdem korrepetiert das Kukuruz Quartett den Zürcher Flüchtlings-Chor von Christoph Homberger und plant im Sommer 2016 ein Festival mit präparierter Klaviermusik in der Schlosserei Nenniger in Zürich. +AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+++AKTUELL+